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Unbekanntes Ronda
anspruchsvolle, vielseitige 8-tägige Wanderstudienreise
• nur ein Hotel - Standquartier
• 5 Wanderungen (3-6 Stunden Gehzeit)
• Stadtrundgang in Ronda
• Besuch bedeutender archäologischer Stätten
1. Tag: Flugreise nach Málaga – Fahrt nach Ronda
Nach Ihrer Ankunft in Málaga werden Sie von unserer Reiseleitung empfangen.
Danach geht es mit dem Bus in Ihr Hotel in
Ronda. Im Anschluss haben Sie Zeit,
sich bis zum Abendessen zu akklimatisieren.

2. Tag: Ronda – Höhle der Pileta – Acinipo
Vormittags widmen wir uns bei einer ausführlichen Stadtbesichtigung der
einzigartigen Stadt Ronda. Auf einem 780 m hohen Felsplateau erbaut, wird sie
von einer mehr als 100 m tiefen Schlucht dramatisch geteilt. Hier hat sich die
alte andalusische Tradition und Lebensweise bis heute weitgehend erhalten. Die
meisten der Sehenswürdigkeiten befinden sich auf der südlich gelegenen
Altstadtseite. Die Stabskirche Santa Maria Mayor mit ihren maurischen Kapellen
war ursprünglich eine Moschee. Nach der Eroberung durch die Truppen der
Katholischen Könige wurde das Gebäude in eine christliche Stiftskirche
umgewandelt. Die Pläne, sie dann auch zur Bischofskirche zu machen, konnten
aufgrund von Geldschwierigkeiten nie ganz umgesetzt werden. Noch heute kann die
aus maurischer Zeit stammende ehemalige Gebetsnische bewundert werden. Auch
Holzerker an den weißen Häusern weisen auf die ursprünglich islamischen Wurzeln
des Städtchens hin. Um ein christlich wirkendes Stadtbild zur erzielen, wurden
viele von ihnen in späterer Zeit durch die heute typischen, niedrig gemauerten
und nicht begehbaren Balkone ersetzt. Eine technische Meisterleistung und
Wahrzeichen Rondas ist die aus dem 18. Jh. stammende Steinbrücke Puente Nuevo,
eine der Brücken, welche die Altstadt mit der Neustadt verbindet. Sie überspannt
die "Tajoschlucht", aus der früher die christlichen Sklaven der maurischen
Herrscher das Wasser empor schleppen mussten. Eine weitere Attraktion der Stadt
ist die älteste Stierkampfarena Spaniens.

Ronda gilt als Geburtsstätte des
Stierkampfes, denn hier wurden im 18. Jh. die heute noch gültigen Regeln
aufgestellt. Nachmittags besichtigen wir die nahegelegene, 1905 entdeckte
Tropfsteinhöhle Cueva de la Pileta. 1924 zum Nationaldenkmal ernannt, enthält
sie viele aus der Steinzeit stammende Felszeichnungen, die Stiere, Pferde,
Hirsche und auch menschliche Gestalten bei der Jagd usw. darstellen. Die
besterhaltensten Malereien tragen Namen wie "die trächtige Stute" und "der
Fisch". Die Höhle diente den Vormenschen nicht nur als Schutz vor der Witterung,
sondern auch als Begräbnisstätte, wie man aus den gefundenen menschlichen
Knochenfunden schließen konnte. Mit einem Wort, wir haben es mit der
bedeutendsten prähistorischen Höhle Andalusiens zu tun. Anschließend besuchen
wir die nördlich von Ronda liegenden Ruinen von
Acinipo. Die auch Ronda la Vieja
(Ronda, die Alte) genannte Siedlung, die sich auf einer Steinebene aus dem
Tertiär befand und rund 1.000 m über dem Meeresspiegel lag, war schon in der
Vorgeschichte und später bei den Phöniziern, Iberern und Römern ein strategisch
wichtiger Ort. Im 3. Jh. n. Chr. begann der Niedergang Acinipos, im 4. Jh.
verlor der Ort vollständig an Bedeutung zugunsten der nahegelegenen Stadt Arunda,
dem heutigen Ronda. Rückfahrt ins Hotel in Ronda und Abendessen.
3. Tag: Die Höhlen von Hundidero
Heute ist eine anspruchsvolle Wanderung (ca. 6 Stunden Gehzeit, 15 km, 400 m
+/-) zu den Höhlen von Hundidero geplant. Vorbei an der alten Schule La Indiana
geht es zunächst zu den Flüssen Guadalevín und Guadelcobacin, die sich hier zum
Fluss Guadiaro vereinen. Nach einem kleinen Anstieg wird die Hochebene Boquete
de Mures mit wunderschönen Rundumblicken erreicht. Dort beginnt der Abstieg zu
der Höhle Cueva de Hundidero, wo der Film La Sabina gedreht wurde. An geeigneter
Stelle werden wir unterwegs ein Picknick machen. Diese Wanderroute zählt zu den
schönsten Touren bei Ronda. (Selbstverständlich können aber auch andere Routen
als diese durchgeführt werden). Rückkehr zum Hotel. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Durch das Lifatal
Die heutige Wanderung durch das nahegelegene Lifatal ist lang, aber leicht
(Gehzeit 6 Stunden, 22 km, 300 m +/-). Auf bequemen Wegen laufen wir durch
mediterranen Steineichenwald, der an vielen anderen Orten heute verschwunden
ist. Hier im Übergang zwischen dem Flachland und dem Gebirge ist noch die
typische Gebirgsökonomie vorhanden. Gleichermaßen interessant sind die
arabischen Überreste des Turmes von Lifa und der Wald der Pistazienbäume. Kurze
Rückfahrt nach Ronda und Abendessen.
5. Tag: Zur Einsiedelei Virgen de la Cabeza
Nach dem Frühstück fahren wir nur 8 km zum Startpunkt unserer leichten Wanderung
(Gehzeit 4 Stunden, 8 km, 200m +/-). Die sehr schöne Route führt uns zu
kunsthistorisch interessanten Orten, wie der Ermita Mozárabe de la Virgen de la
Cabeza oder den Cuevas de San Antón (9.-10. Jh.). Es besteht die Möglichkeit,
die Wanderung noch mit anderen Routen zu kombinieren. Abendessen und
Übernachtung in Ronda.

6. Tag: Benaoján – Sierra de Grazalema
Wegen ihrer langen Entfernung und den steilen Anstiegen gehört die heutige Route
zu den anspruchsvollen Wanderungen, ist aber auf Grund ihrer Vielseitigkeit
wunderschön (Gehzeit 5 Stunden, 20 km, 300 m +/-). Wir haben unterwegs viele
Möglichkeiten, den Weg auszuweiten oder zu verkürzen. Besucht wird neben der
Cueva de Gato auch der Naturpark Sierra de Grazalema. Dieser wurde von der
UNESCO zum Biosphärenreservat ernannt. Das Gebirge von
Grazalema mit seinen
kontrastreichen Kalksteingebilden als Ergebnis gewaltiger geologischer Prozesse
ist höchst eindrucksvoll. Es entstanden Täler inmitten von Schluchten, Höhlen,
Felsen und Böschungen, und die verschiedensten Steinformationen. Obwohl der
Mensch dort schon seit Jahrhunderten lebt, stößt man noch auf eine natürliche,
typische Mittelmeervegetation wie Steineichen, Korkeichen, Zenneichen,
Johannisbrotbäume oder wilde Ölbäume. Im Schatten des Gebirges von El Pinar
befindet sich ein wunderbarer Tannenwald mit einer Nadelart, wie sie nur im
Gebirgsland von Ronda zu finden und der hier noch bestens erhalten ist. Ulmen,
Weiden und Pappeln sind die Baumsorten, aus denen die Galeriewälder ursprünglich
bestehen. Sie folgen dem Lauf der Flüsse und Bäche, wie am Oberlauf des Flusses
El Bosque. Viele Vogelarten leben in dem Naturpark. Zu den interessantesten
gehören für uns die dortigen Raub- oder Greifvögel, vielleicht weil sie groß
sind und so wunderschön durch die Lüfte gleiten. Am häufigsten sieht man Geier,
da dort eine der größten Geierkolonien Europas ihren Lebensraum hat. Rückfahrt
nach Ronda und Abendessen.

7. Tag: Sierra de las Nieves
Frühstück im Hotel und kurze Busfahrt in den Naturschutzpark Sierra de las
Nieves, der von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt wurde. Dieses Gebirge
wird von tiefen und eindrucksvollen Schluchten, wie zum Beispiel der Schlucht
von Caina, die mehr als 100 m tief ist, durchzogen. Aufgrund des aus Kalkstein
bestehenden Bodens gibt es dort sehr tiefe Erdspalten. Die bemerkenswerteste der
"Simas" heißt Gesm und ist mit 1.100 m die dritttiefste Spalte der Welt. Der
weltweit bedeutendste Bestand an Pinsapo-Tannen, einer Nadelbaumart die nur im
Süden der Iberischen Halbinsel und im Norden von Marokko vorkommt, bedeckt im
Naturpark eine Gesamtfläche von mehr als 3.000 ha. Dort befindet sich auch einer
der größten Bestände des Iberischen Steinbocks in Andalusien. Zusammen mit dem
Rehbock handelt es sich um die einzigen einheimischen wilden Huftiere des
Naturschutzparks. Die Pinsapo-Tanne blüht zwischen April und Mai und wurde durch
den Schweizer Boissier Anfang des 19. Jh. entdeckt. Die dort ebenfalls
vorkommendende Zenneiche wurde viele Jahre widerrechtlich abgeholzt und durch
Kiefern ersetzt. Trotzdem kann man noch einige im Wald von La Torrecilla und in
den Bergen von Los Quejigales finden.

In tiefergelegenen Zonen entdeckt man
Stein- und Korkeichen, besonders in Istán und Monda. Es kommen aber auch viele
Johannisbrotbäume und Kastanien vor. Aus dem Stamm der Kastanien wird in Tolox
und Parauta Holz gewonnen, die Früchte werden auf dem Markt verkauft. Der große
Reichtum an Jagdwild in diesem Gebirge führte dazu, dass 22.000 ha 1972 zum
nationalgeschützten Jagdgebiet ernannt wurden. Nur aus diesem Grund haben
Tierarten wie der Iberische Steinbock überlebt. Andere Arten, wie Dammböcke und
Mufflons wurden extra für die Jagd angesiedelt und dürfen nur in bestimmten,
gekennzeichneten Gebieten gejagt werden. Zu den geschützten Tierarten des Parks
gehören u.a. Wildkatzen, Steinadler und Fischotter. Letztere gibt es im Río
Verde nur noch sehr wenige Wir machen hier eine leichte, etwa dreistündige
Wanderung. Nach der Rückkehr nach Ronda haben Sie noch Freizeit. Abendessen und
Übernachtung.
8. Tag: Abreise
Frühstück im Hotel und im Laufe des Tages Rückfahrt nach Málaga zum Flughafen
oder Sie buchen noch ein Anschlussprogramm (z.B. Badeaufenthalt) an der Costa
del Sol.
Preise:
Preis pro Person im Doppelzimmer bei 10-14 Personen: ab 856,00 EUR
Preis pro Person im Doppelzimmer bei 15-19 Personen: ab 748,00 EUR
Preis pro Person im Doppelzimmer bei 20-24 Personen: ab 686,00 EUR
Preis pro Person im Doppelzimmer bei 25->> Personen: ab 646,00 EUR
Einzelzimmerzuschlag: ab 196 EUR
Eingeschlossene Leistungen:
• Transfer Flughafen – Hotel – Flughafen
• Rundreiseprogramm wie beschrieben im Luxusbus mit Klimaanlage
• 7 Übernachtungen in Ronda in einem guten Mittelklassehotel mit privatem
Bad
mit Dusche und WC
• 7 x Frühstück im Hotel
• 7 x Abendessen
• Deutschsprechender Rundreise- und Wanderführer
• Örtliche Steuern
• Eintrittsgebühren
• Ein Freiplatz im Einzelzimmer bei 20 Personen
Nicht eingeschlossene Leistungen:
Übrige Mahlzeiten, Getränke und persönliche Ausgaben
Der angegebene Reiseverlauf ist ein Programmbeispiel, welches auf Wunsch
abgeändert, verlängert oder verkürzt werden kann. Mit Ihrer Anfrage und Angabe
der gewünschten Reisezeit sowie Themen, erstellen wir Ihnen gern ein
unverbindliches Angebot.
Weitere Angebote und ausführliche Beratung zu Andalusien-Reisen erhalten Sie bei uns. Wir beraten Sie gern über weitere Rundreisen, Individualreisen sowie Gruppen-, Kunst- und Studienreisen.
Kontakt:
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Susanne-Ihden-Reisen e.K.
Hauptstr. 49
21379 Scharnebeck
Tel.:
+49 (0)4136 - 910 818
Fax: +49 (0)4136 - 910 819
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